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Donald Trump verkündet sein Haushaltsgesetz „One Big Beautiful Bill“ – Was ist zu beachten?

by Patricia

Der Einzug von Donald Trump ins Weiße Haus bringt zahlreiche Umwälzungen in der nationalen Politik der Vereinigten Staaten mit sich. Das jüngste Beispiel ist die kürzlich erfolgte Verabschiedung seines Haushaltsgesetzes. Ein „Big Beautiful Bill“, der bereits jetzt stark umstritten ist. Wir geben einen Überblick.

USA: ein umstrittenes Gesetz namens „Big Beautiful Bill”

Donald Trump versteht sich auf die Kunst der Werbesprache. Ein Beweis dafür ist sein Haushaltsgesetz, das als „Big Beautiful Bill” verkauft wird und die amerikanischen Finanzen sanieren soll. Der Text wurde nach zähen Verhandlungen kürzlich vom US-Kongress verabschiedet und am 4. Juli vom US-Präsidenten unterzeichnet.

Um den erhofften Erfolg sicherzustellen, griffen die Republikaner auf ein Verfahren zurück, das als „Haushaltsausgleich” bezeichnet wird. Dieses Verfahren ermöglicht es, die erforderliche Zweidrittelmehrheit von 60 Stimmen zu umgehen und diese Zahl auf 51 zu reduzieren. Das Ergebnis: Die Abstimmung hat am 1. Juli mit genau dieser Stimmenzahl dank der entscheidenden Stimme von Vizepräsident JD Vance eine entscheidende Hürde im Senat genommen.

Tatsächlich dient dieser Gesetzentwurf im Wesentlichen dazu, die von Donald Trump im Rahmen seines Gesetzes über Beschäftigung und Steuersenkungen von 2017 eingeführten Bestimmungen für Einzelpersonen und Nachlässe zu verlängern. Außerdem geht es darum, seine Wahlversprechen einzuhalten, nämlich die Befreiung von der Besteuerung von Trinkgeldern und die Zahlung von Überstunden bis 2028.

Schätzungen zu den Auswirkungen des Steuergesetzes von Donald Trump

Aber das ist noch nicht alles. Denn Bloomberg weist auch auf „die Milliarden Dollar hin, die für Verteidigung und die Durchsetzung des Einwanderungsgesetzes bereitgestellt werden, während die Mittel für Gesundheitsprogramme, Lebensmittelhilfe und saubere Energie gekürzt werden”. Gleichzeitig werden Steuererleichterungen für in den USA hergestellte Fahrzeuge vorgeschlagen.

Nach Angaben des Congressional Budget Office könnte dieser Gesetzentwurf problematische Folgen haben. Diese Behörde schätzt, dass er in den nächsten zehn Jahren zu einem zusätzlichen Bundesdefizit von 3,3 Billionen Dollar führen könnte.

Eine um 5.000 Milliarden Dollar erhöhte Verschuldung

Zur Finanzierung dieses Gesetzesentwurfs setzt Donald Trump insbesondere auf die Einnahmen aus seinen Zöllen. Diese werden vom Handelsberater des Weißen Hauses, Peter Navarro, auf 6.000 bis 7.000 Milliarden Dollar in den nächsten zehn Jahren geschätzt. Es scheint also, als würde sich die Situation noch lange nicht ändern!

Eine Berechnung, die von einigen Ökonomen angesichts des steigenden Kreditbedarfs, der den Staatshaushalt belasten dürfte, als wenig beruhigend angesehen wird. Dies gilt insbesondere angesichts einer Schuldenlast, die bis 2035 mehr als 118 % der US-Wirtschaftsleistung betragen könnte.

Gleichzeitig wird die ohnehin schon abgrundtiefe Schuldenobergrenze der USA – geschätzt auf über 36 Billionen Dollar – um 5 Billionen Dollar angehoben. Das Ziel? Zu verhindern, dass die derzeitige Obergrenze in den nächsten Monaten überschritten wird.

Dieser nationale Haushaltsrahmen wirft Fragen hinsichtlich seiner Fähigkeit auf, überzeugende Ergebnisse zu erzielen, ohne die US-Wirtschaft noch weiter zu belasten. Wie dem auch sei, Präsident Donald Trump kündigte bei der offiziellen Unterzeichnung ein neues „goldenes Zeitalter Amerikas” an. Eine Angelegenheit, die man genau im Auge behalten sollte.

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