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Warum ist der Kurs der Uniswap-Kryptowährung in den letzten Stunden um 50 % in die Höhe geschossen?

by Thomas

Die dezentrale Plattform Uniswap setzt ihre Entwicklung in einem mittlerweile deutlich günstigeren regulatorischen Umfeld fort. Für ihren Gründer Hayden Adams ist dies der Anlass, den von den Inhabern von UNI-Token lang ersehnten „Fee Switch“ zu bestätigen.

Uniswap schlägt die Aktivierung eines „Fee Switch“ vor

Seit ihrem Start im Jahr 2018 auf der Ethereum-Blockchain hat sich die dezentrale Plattform (DEX) Uniswap als unverzichtbarer Akteur im Kryptowährungs-Ökosystem etabliert. Diese Position wurde 2020 durch den Airdrop von UNI-Token an ihre Nutzer weiter gestärkt.

Eine Kryptowährung im Rahmen eines DeFi-Protokolls (Dezentrale Finanzen), deren Rolle sich bislang darauf beschränkte, Governance-Rechte auszuüben, insbesondere durch die Teilnahme an Community-Abstimmungen. Aus diesem Grund forderten ihre Inhaber bereits seit einiger Zeit die Einführung eines „Fee Switch“.

Konkret bedeutet dies eine Änderung der Verwaltung der vom Protokoll generierten Einnahmen, um die Token-Inhaber zu begünstigen, aber auch eine breitere Community anzuziehen. Eine Entscheidung, die Uniswap Labs soeben bestätigt hat und gleichzeitig eine Fusion mit der Uniswap Foundation eingeleitet hat.

Eine bemerkenswerte Wende, die vom Uniswap-Gründer Hayden Adams angekündigt wurde, nachdem die bisher durch „ein feindseliges regulatorisches Umfeld, das Tausende von Stunden und Dutzende Millionen Dollar an Rechtskosten gekostet hat“, auferlegten Beschränkungen aufgehoben wurden.

UNI wurde 2020 eingeführt, doch seit fünf Jahren konnte Uniswap Labs nicht maßgeblich an der Governance des Protokolls mitwirken und war in seiner Fähigkeit, Wert für die Community zu schaffen, stark eingeschränkt. Damit ist heute Schluss!

Hayden Adams

„UNIfication“: eine intensive Burn-Strategie

Dieser Vorschlag trägt den sehr symbolträchtigen Namen „UNIfication“. Das Ziel: „die Grundlagen für das nächste Jahrzehnt des Wachstums des Protokolls zu legen“ mithilfe einer Burn-Politik, die mit der „Vernichtung von 100 Millionen UNI-Token aus der Kasse beginnt, die den Gebühren entsprechen, die verbrannt worden wären, wenn der ‚Fee Switch‘ bereits bei der Einführung aktiviert worden wäre“.

Parallel zu dieser Verringerung des UNI-Token-Angebots sieht der UNIfication-Plan außerdem vor, die von der DEX Uniswap und dem Sequenzer Unichain generierten Gebühren zu nutzen, um noch mehr Einheiten zu verbrennen. Zudem sollen die Renditen der Liquiditätsanbieter durch eine Methode namens „Protocol Fee Discount Auctions“ gesteigert werden, die insbesondere darauf abzielt, „den Maximal Extractable Value (MEV) zum Nutzen des Protokolls zu internalisieren“.

Schließlich wird Uniswap V4 „Aggregator Hooks“ integrieren, die in der Lage sind, „Protokollgebühren von externen Liquiditätsquellen zu erheben“. Gleichzeitig kündigt Uniswap Labs an, die Erhebung von Gebühren über seine Benutzeroberfläche, sein Wallet und seine API einzustellen, um dieses Programm noch stärker voranzutreiben.

Der UNI-Token schießt in die Höhe

Eine Ankündigung, die die Inhaber von UNI-Token offenbar überzeugt hat: Ein Anstieg um 50 % in den letzten Stunden katapultierte den Kurs über die 10-Dollar-Marke, bevor er sich zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels wieder auf dem Niveau von 8,70 Dollar einpendelte.

Der UNI-Token hat in den letzten Stunden einen deutlichen Anstieg verzeichnet

Der UNI-Token hat in den letzten Stunden einen deutlichen Anstieg verzeichnet

Derzeit liegen keine Details vor, aus denen der tatsächliche Anteil der Gebühren hervorgeht, der für den Burn vorgesehen ist. Auf jeden Fall gehört das Uniswap-Protokoll in den letzten Monaten zu den leistungsstärksten im DeFi-Bereich, mit der Aussicht, einen annualisierten Umsatz von über 2 Milliarden Dollar zu erzielen.

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