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Historischer Rekord: Der Bitcoin-Kurs schließt den Monat Juli bei 115.800 Dollar

by Patricia

Mit einem Monatsabschluss von 115.800 Dollar verzeichnet Bitcoin einen neuen historischen Rekord. Dieser Anstieg ist Teil einer grundlegenden Entwicklung, die durch eine zunehmende Akzeptanz, klarere regulatorische Aussichten und ein gestärktes Vertrauen von professionellen und privaten Anlegern angetrieben wird.

Der Bitcoin-Preis bestätigt sich und schließt den Monat Juli über seinem bisherigen Rekordhoch

Seit seiner Einführung haben zahlreiche Journalisten, Ökonomen und Politiker vorausgesagt, dass der Bitcoin-Kurs nur eine Blase sei, die platzen und auf null fallen würde. Die Entwicklung des BTC-Preises weist jedoch keine der typischen Merkmale einer klassischen Spekulationsblase auf.

Wenn eine Blase platzt, fällt der betreffende Vermögenswert in der Regel auf sein niedrigstes Niveau zurück und hat Mühe, seine früheren Höchststände wieder zu erreichen, wobei er sich in einem dauerhaft niedrigeren Preisbereich stabilisiert.

Im Gegensatz dazu erreicht Bitcoin nach jeder Korrekturphase immer neue historische Höchststände. Dieser Verlauf ähnelt eher dem von großen Technologiewerten, deren Kapitalisierung aufgrund der zunehmenden Akzeptanz und Innovation einem kontinuierlichen Wachstumskurs folgt.

Diese Fundamentaldaten, aber auch die kurz- und mittelfristigen Spekulationen um den BTC ermöglichen ihm einen starken Wertzuwachs von 16.000 Dollar Anfang 2023 auf 123.000 Dollar am 14. Juli 2025.

Bitcoin-Kurs gegenüber dem Dollar

In diesem Monat scheint der Bitcoin-Kurs seinen Trend zu bestätigen und schloss den Monat bei 115.800 Dollar.

Mehrere fundamentale Faktoren können diesen Kursanstieg des Bitcoin erklären. Zunächst spielt die zunehmende Akzeptanz durch börsennotierte Unternehmen eine zentrale Rolle: Mehr als 250 Unternehmen halten mittlerweile zusammen fast 4 % des gesamten BTC-Angebots, was die auf dem Markt verfügbare Liquidität weiter einschränkt.

Zweitens schafft die Wiederwahl von Donald Trump und seine kryptofreundliche Politik ein günstiges regulatorisches Umfeld, insbesondere mit der Schaffung einer strategischen Bitcoin-Reserve für die Bundesregierung, aber auch mit der Verabschiedung des GENIUS Act, der Stablecoins reguliert und eine nachhaltigere Entwicklung ermöglicht. Diese beiden Aspekte verbessern die Wahrnehmung von Kryptowährungen und insbesondere von Bitcoin durch Investoren.

Darüber hinaus hat der Boom von Bitcoin-basierten Finanzprodukten wie Spot-ETFs das Interesse institutioneller Anleger verstärkt und neue Einstiegsmöglichkeiten für traditionelles Kapital geschaffen.

Bitcoin bis Ende des Sommers bei 130.000 Dollar, laut Vincent Ganne

Vincent Ganne, technischer Analyst bei Cryptoast Academy, schätzte in seiner letzten Veröffentlichung, dass Bitcoin bis Ende des Sommers 2025 einen Wert von 130.000 Dollar erreichen könnte.

In seiner Analyse vom 31. Juli betont er, dass sich BTC seit Mitte Juli in einer Phase der seitwärts gerichteten Konsolidierung befindet, was typisch für die Fortsetzung eines Aufwärtstrends ist. Seiner Meinung nach ist diese Konsolidierung Teil einer „bullischen Flagge”, einer technischen Formation, deren Auflösung ein theoretisches Kursziel von 130.000 Dollar ergibt.

Vincent stützt sein Szenario auch auf makroökonomische Faktoren. Er weist darauf hin, dass die US-Notenbank (Fed) bei ihrer Sitzung am 17. September die Tür für eine mögliche Zinssenkung offen gelassen hat. Dieses geldpolitische Umfeld in Verbindung mit einem Rekordwachstum der weltweiten Geldmenge (M2) verstärkt seiner Meinung nach den Aufwärtstrend für Vermögenswerte wie BTC.

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