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Bitcoin unter 100.000 Dollar – Wie weit wird der Kursverfall noch gehen?

by Thomas

Der Kurs von Bitcoin (BTC) ist heute Nacht kurzzeitig unter die 100.000-Dollar-Marke gefallen – eine Schwelle, die er seit vielen Monaten nicht mehr erreicht hatte. Wie weit könnte die größte Kryptowährung noch fallen?

Der Bitcoin-Kurs fällt kurzzeitig unter 100.000 Dollar

Der Bitcoin-Kurs hatte vor knapp einem Monat ein Allzeithoch erreicht. Doch die Entwicklung des BTC hat die Begeisterung seitdem gedämpft: Die Kryptowährung hat seitdem durch aufeinanderfolgende Einbrüche 19 % verloren. In der vergangenen Nacht durchbrach sie zudem eine psychologische Marke und fiel kurzzeitig unter 100.000 Dollar:

Der Bitcoin-Kurs verzeichnete in dieser Nacht starke lokale Einbrüche

Der Bitcoin-Kurs verzeichnete in dieser Nacht starke lokale Einbrüche

Zwar hat die Kryptowährung inzwischen wieder die 102.000-Dollar-Marke erreicht, doch waren die Verkaufswellen in dieser Nacht erheblich und verdeutlichen die Unsicherheit der Anleger. Tatsächlich war der BTC seit 181 Tagen nicht mehr unter diese wichtige Schwelle gefallen.

Zudem ist festzustellen, dass der Rückgang bei den Altcoins noch ausgeprägter ist. Im Monatsvergleich verliert die ETH von Ethereum somit 27 %, während der XRP 25 % einbüßt. BNB und SOL von Solana verzeichnen Verluste von 21 % bzw. 32 %.

Warum fallen die Kryptowährungen so stark?

Die stärkeren Kursverluste der Kryptowährungen in den letzten Tagen scheinen durch mehrere Faktoren ausgelöst worden zu sein. In den USA hat die Federal Reserve die Hoffnungen der Anleger auf eine weitere Zinssenkung gedämpft, was wie so oft die Nachfrage nach als riskant eingestuften Anlagen dämpft.

Darüber hinaus zeigt sich die geringe Risikobereitschaft ganz allgemein. Auch Aktien verzeichnen Kursverluste vor dem Hintergrund einer weiterhin angespannten geopolitischen Lage.

Aus Sicht der institutionellen Anleger verzeichnen Spot-ETFs weiterhin starke Abflüsse. Den Daten von SoSovalue zufolge sind aus den wichtigsten Bitcoin-Spot-ETFs seit dem 29. Oktober 1,3 Milliarden Dollar abgeflossen.

Schließlich ist ein „Modetrend“ zu beobachten, der andere Anlageklassen begünstigt. Laut einem Bericht von Wintermute fließt der Großteil des neuen Kapitals – trotz steigender globaler Liquidität und Zinssenkungen der wichtigsten Zentralbanken – eher in Aktien und KI als in Krypto-Assets. Einzige Ausnahme: das Angebot an Stablecoins, das weiter wächst.

Wie tief könnte der Bitcoin-Kurs noch fallen?

Da die frühere Unterstützungsmarke bei rund 106.000 Dollar durchbrochen wurde, rechneten Analysten mit einem Rückgang unter die 100.000-Dollar-Marke. Sollte dies erneut eintreten, könnte die nächste Unterstützungsmarke bei rund 94.000 Dollar liegen.

Laut dem TCN-Analysten könnte sich die seit Anfang des Monats eingeleitete tiefgreifende Bewegung dann fortsetzen:

Die ausbleibende Reaktion auf den Kursrückgang, der bei der Eröffnung der asiatischen Märkte am Montag einsetzte, hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack eines Bärenmarktes. Was auch immer der Markt diese Woche für uns bereithält, eines ist sicher: Die Käufer müssen Präsenz zeigen, andernfalls scheint eine Kapitulation der Inhaber unvermeidlich.

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