In den letzten 24 Stunden hat Bitcoin mehr als 15 % seines Wertes verloren und ist kurzzeitig unter die Marke von 105.000 Dollar gefallen. Ein brutaler Einbruch, der den gesamten Kryptowährungsmarkt mitgerissen hat und zu einem Verlust von mehr als 550 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung geführt hat.
Blutbad an den Märkten
Bitcoin hat gerade einen seiner schlimmsten Tage seit Jahren erlebt. Innerhalb von weniger als 24 Stunden fiel der Kurs von Bitcoin um mehr als 15 % und sank kurzzeitig unter die Marke von 105.000 Dollar, bevor er wieder auf über 110.000 Dollar stieg.

Gleichzeitig sind mehr als 250 Milliarden Dollar aus dem Kryptowährungsmarkt verschwunden, während sich die Liquidationen auf den Handelsplattformen häufen.
Nach den von Coinglass zusammengestellten Daten wurden in nur zwölf Stunden fast 9 Milliarden Dollar an gehebelten Positionen liquidiert.

Fast 2 Billionen Dollar sind an einem einzigen Tag von den amerikanischen Aktienmärkten verschwunden. Die Kurse großer Technologieunternehmen, die besonders stark von China abhängig sind, sind eingebrochen.
China vs. USA
Peking hat eine schockierende Maßnahme angekündigt: Alle Produkte, die mehr als 0,1 % Seltene Erden chinesischer Herkunft enthalten, unterliegen künftig einer vorherigen Ausfuhrgenehmigung.
Hinter dieser Entscheidung steht eine klare Strategie. Diese strategischen Mineralien sind für die Herstellung von Mikrochips, Batterien, Elektromotoren, Lasern und fast allen modernen Technologien unverzichtbar. Mit der Beschränkung ihres Exports sendet China eine direkte Botschaft an Washington: Es ist bereit, dort zuzuschlagen, wo es am meisten wehtut.
Donald Trump reagierte seinerseits umgehend. In einer Erklärung bezeichnete er China als „sehr feindselig” und kündigte zwei wichtige Maßnahmen ab dem 1. November an: eine Erhöhung der Zölle auf chinesische Produkte auf 100 % und die Einführung von Exportkontrollen für bestimmte kritische Software.
Der US-Präsident erklärte außerdem, es gebe „keinen Grund mehr”, sein für die nächsten zwei Wochen geplantes Treffen mit Xi Jinping aufrechtzuerhalten.