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2,7 Milliarden Dollar an Zwangsverkäufen, BTC bei 60.000 Dollar und ETH bei 1.750 Dollar: Wie tief werden die Kryptowährungen noch fallen?

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Der Kryptomarkt bricht ein, angetrieben von einer Liquidationswelle von seltener Intensität. Innerhalb von 24 Stunden wurden mehr als 2,7 Milliarden Dollar liquidiert, während Bitcoin auf 60.000 Dollar und Ethereum auf 1.750 Dollar fiel. Investoren befürchten eine Fortsetzung des Absturzes.

Der Kryptomarkt blutet aus und verliert innerhalb von 24 Stunden 340 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung

Der Kryptomarkt hat gerade einen seiner schlimmsten Tage erlebt: Bitcoin verlor innerhalb von 24 Stunden 13 % und fiel von 73.200 auf 62.200 Dollar.

Die Korrektur des BTC ist umso auffälliger, wenn man einen Schritt zurücktritt: Das digitale Gold hat innerhalb von etwa zwanzig Tagen 38 % seines Wertes verloren und verzeichnet nun einen Rückgang von 51 % seit seinem letzten historischen Höchststand von über 126.000 Dollar, der im Oktober erreicht wurde.

Das gleiche Szenario zeigt sich bei Ethereum. Der Kurs von ETH verzeichnet einen Rückgang von 15 % im Tagesverlauf und von 64 % seit seinem Höchststand im August bei 4.955 Dollar. Er bewegt sich nun um die 1.750-Dollar-Marke.

Insgesamt hat der gesamte Kryptowährungsmarkt in nur 24 Stunden mehr als 340 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung verloren.

Kurse von Bitcoin und Ether

Kurse von Bitcoin und Ether

Der Crash der Kryptowährungen geht mit massiven Zwangsliquidationen auf den gehebelten Märkten einher, wobei laut Daten von Coinglass innerhalb von 24 Stunden Positionen im Wert von 2,7 Milliarden Dollar zwangsweise verkauft wurden.

Diese heftige Bewegung gleicht somit einer regelrechten „Stop-Hunt“, die die offenen Positionen, die in der Euphorie der jüngsten Höchststände eingegangen wurden, hinweggefegt hat.

Die ohnehin schon fragile Marktstimmung setzte ihren Abstieg in den Bereich „extremer Angst“ fort, wobei der Crypto Fear & Greed Index bei 9/100 lag, seinem tiefsten Stand seit dem Bärenmarkt von 2022.

Wie weit können Kryptowährungen noch fallen?

Die Frage, die sich nun alle stellen: Ist das Schlimmste vorbei oder steht noch mehr Blutvergießen bevor?

Aus rein technischer Sicht bleibt der Markt unter Druck, wobei kritische Unterstützungslinien bedroht sind. Für BTC scheint die 58.000-Dollar-Marke ein wichtiges Niveau zu sein, das es zu verteidigen gilt. Im Falle eines Durchbruchs ist eine Rückkehr in Richtung 48.000 Dollar nicht auszuschließen.

Ethereum hingegen könnte in Richtung 1.500 Dollar abrutschen, eine Zone, in der der Kurs seinen Tiefpunkt des vorherigen Bärenmarktes erreicht hatte.

Am beunruhigendsten sind jedoch die Geschwindigkeit des Einbruchs und das Fehlen positiver Fundamentaldaten für Bitcoin. Die Anleger scheinen sowohl risikoreiche als auch risikofreie Anlagen zu meiden, wie beispielsweise Gold, das seit seinem Höchststand 15 % verloren hat; die Liquidationen halten an, und die makroökonomische Unsicherheit lastet nach wie vor schwer.

Paradoxerweise ergeben sich gerade in solchen Phasen der Kapitulation langfristige Kaufgelegenheiten. Die Geschichte der Kryptozyklen zeigt, dass Phasen extremer Angst oft den stärksten Erholungen vorausgehen.

Auch wenn eine weitere Abwärtsbewegung denkbar ist, bewegt sich der Markt somit in Preisbereiche, die für geduldige Anleger historisch attraktiv sind.

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