Bei Google Trends ist die Suchanfrage „Bitcoin” auf ein 12-Monats-Tief gefallen, was auf ein nachlassendes Interesse der breiten Öffentlichkeit hindeutet. Schauen wir uns das genauer an.
Die Suchanfrage „Bitcoin” bricht bei Google Trends ein
Seit einigen Wochen hat der Preis von Bitcoin (BTC) Schwierigkeiten, eine klare Richtung zu finden. Obwohl wir in den letzten 24 Stunden einen Rückgang von 2,7 % beobachten, wird der Vermögenswert zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels immer noch bei 112.400 Dollar gehandelt, was einem Rückgang von 9,3 % seit seinem historischen Höchststand (ATH) von über 124.000 Dollar am 14. August entspricht.
Vor dem Hintergrund dieser relativ geringen Volatilität scheint das Interesse der Öffentlichkeit nun weniger ausgeprägt zu sein, da die Suchanfrage „Bitcoin” mit 23 den niedrigsten Wochenwert der letzten 12 Monate erreicht hat:

Darüber hinaus erreicht dieselbe Suchanfrage über einen Zeitraum von fünf Jahren einen Wert von 16, ein Niveau, das seit Oktober 2023 nicht mehr erreicht wurde. Zur Erinnerung: Die Werte eines Zeitraums werden im Verhältnis zu einem Höchstwert in einer bestimmten Woche berechnet. Die Woche, in der die meisten Suchanfragen zu dem untersuchten Begriff gestellt wurden, erhält einen Wert von 100, anhand dessen alle anderen Wochen verglichen werden.
Da wir zuvor über die Spanne des BTC gesprochen haben, kann es interessant sein, die Preiskurve mit dem Google-Trends-Wert der Suchanfrage „Bitcoin” in Verbindung zu bringen. Dabei lässt sich zwar eine gewisse Korrelation zwischen den Aufwärts- und Abwärtsbewegungen der beiden Kurven feststellen, doch sind die Proportionen ganz anders.
Während beispielsweise die Popularität der genannten Suchanfrage im letzten Jahr ähnlich hoch war wie heute, stieg der Preis von BTC um mehr als 70 %:

Im oben genannten Zeitraum von fünf Jahren ist außerdem zu beachten, dass der höchste Wert im Mai 2021 erreicht wurde. Dies könnte eine Beobachtung bestätigen, die wir bereits mehrfach in der Vergangenheit gemacht haben, nämlich dass der aktuelle Bullenlauf hauptsächlich von institutionellen Anlegern und weniger von Neueinsteigern getragen wird.
In diesem Zusammenhang ist es tatsächlich wahrscheinlicher, dass ein Neuling im Internet nach „Bitcoin” sucht, um sich zu informieren, als eine bereits erfahrene Person, die bereits über Kenntnisse zu diesem Thema verfügt.
Um diese These zu untermauern, können wir uns die Erstellung neuer Adressen auf Bitcoin ansehen. Auch wenn dies nicht ausschließlich Neulingen auf dem Markt vorbehalten ist, lässt sich dennoch feststellen, dass die Grafik, die die wöchentliche Anzahl neuer Adressen im Netzwerk veranschaulicht, weitgehend mit der Grafik der Suchanfrage „Bitcoin” auf Google Trends korreliert:

In Zukunft können wir diese Daten erneut analysieren, um zu beobachten, ob die heutigen Erkenntnisse Bestand haben.