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Das Bitcoin-Mining treibt laut einem Experten nun die Energiewende voran

by Thomas

Was wäre, wenn das Bitcoin-Mining kein Problem mehr wäre, sondern eine Lösung? Immer mehr Experten heben seine wachsende Rolle bei der Förderung erneuerbarer Energien hervor, insbesondere durch die Reduzierung von Energieverschwendung und die Beschleunigung des Ausbaus neuer grüner Infrastrukturen.

Das Bitcoin-Mining wird für erneuerbare Energien unverzichtbar

Seit vielen Jahren äußern Medien und Politiker weltweit immer wieder negative Kritik an Bitcoin, wobei sie manchmal sogar inkohärente Aussagen treffen oder nicht überprüfbare Daten weitergeben.

Alex De Vries beispielsweise, ein ehemaliger Beamter der niederländischen Zentralbank, behauptete in einem Bericht, dass eine einzige Bitcoin-Transaktion so viel Energie verbrauchen würde wie ein Schwimmbecken an Wasser. Abgesehen von der Absurdität dieser Aussage wurde sie von zahlreichen Medien weiterverbreitet, ohne dass eine ernsthafte Überprüfung stattfand oder die zahlreichen Korrekturen der Bitcoin-Community berücksichtigt wurden.

Tatsächlich sind sich die Experten, die sich heute mit Bitcoin beschäftigen, einig: Das Schürfen von Bitcoin ist keine ökologische Katastrophe, sondern wird im Gegenteil für die Energiewende unverzichtbar.

Ein kürzlich erschienener Artikel von Daniel Batten, einem Aktivisten und Energieexperten, der sich seit mehreren Jahren mit Bitcoin befasst, hebt hervor, dass Bitcoin sogar zu einem Motor der laufenden Energiewende wird – eine These, die von 14 der letzten 16 wissenschaftlichen Berichte und von 90 % der Fachmedien gestützt wird.

Nach Schätzungen des Digital Assets Research Institute und der Universität Cambridge stammen mittlerweile zwischen 52,4 % und 56,7 % der für das Bitcoin-Mining verwendeten Energie aus nachhaltigen Quellen. Dies lässt sich vor allem dadurch erklären, dass die Miner als Verbraucher der letzten Instanz agieren, d. h. als Verbraucher von Energie, die ohne sie verschwendet würde.

Entwicklung des Anteils grüner Energie beim Bitcoin-Mining

Entwicklung des Anteils grüner Energie beim Bitcoin-Mining

Durch die Aufnahme von Stromüberschüssen ermöglichen die Miner die Monetarisierung von überschüssiger Energie und stützen so die Rentabilität der Kraftwerke. Batten hebt zudem hervor, dass das Mining durch die Garantie, als Abnehmer für die während Produktionsspitzen erzeugte Energie zu fungieren, die Amortisationszeit von Solar- und Windparks von 8 auf etwa 3,5 Jahre verkürzen würde.

In Texas hätte die Einbindung der Miner in das ERCOT-Netz insbesondere dazu geführt, die Energieverschwendung um 4 % zu senken und gleichzeitig die Rentabilität der Erzeuger erneuerbarer Energien um 12 % zu steigern. In Äthiopien hätte der an Miner verkaufte Überschuss des GERD-Staudamms sogar 55 Millionen Dollar eingebracht.

Könnte Frankreich davon profitieren?

Die Auswirkungen des Bitcoin-Minings gehen über den reinen Verbrauch von überschüssigem Ökostrom hinaus. Tatsächlich sucht und entwickelt die Branche Lösungen zur Wiederverwendung der „abgeworfenen“ Wärme, die von den ASICs, den Bitcoin-Mining-Computern, abgegeben wird.

In Finnland versorgen beispielsweise mehrere Miner Fernwärmenetze, die Städte mit mehreren Zehntausend Einwohnern versorgen, während in den Niederlanden Bitcoin Brabant seine landwirtschaftlichen Gewächshäuser beheizt und so deren Erdgasverbrauch ersetzt.

Während sich Innovationen im Bereich des Minings weltweit als Industriestandards durchsetzen, kehrt Frankreich dieser Chance den Rücken zu.

Die aktuellen Schlagzeilen rund um Exaion, eine auf Kryptowährungen spezialisierte Tochtergesellschaft von EDF, verdeutlichen die ideologische Resignation unserer politischen Führung. Trotz eines Gegenangebots eines französischen Konsortiums, das vom Institut National du Bitcoin (INBi) unterstützt wurde, hat die Generaldirektion des Finanzministeriums den Verkauf des Unternehmens an den amerikanischen Giganten Mara Holdings genehmigt.

Nachdem der Staat die französischen Miner jahrelang ausgebremst hat, überträgt er nun schließlich seine Kapazitäten an ein Unternehmen, das dem Cloud Act unterliegt, wobei sogar eine Wettbewerbsverbotsklausel verkauft wird, die es EDF verbietet, für zwei Jahre in diesen Sektor zurückzukehren.

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