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4 Wochen Rückgang in Folge für Bitcoin (BTC): eine Premiere seit Juli 2024

by Tim

Während der Preis von Bitcoin (BTC) seit seinem Rekordhoch im Oktober um mehr als 30 % korrigiert hat, verzeichnet der Vermögenswert nun die vierte Woche in Folge einen Rückgang. Ist dies ein Grund zur Panik, obwohl es sich um eine Premiere seit Juli 2024 handelt?

Der Preis von Bitcoin (BTC) fällt um mehr als 30 % seit seinem ATH

Am Sonntagabend schloss der Preis von Bitcoin (BTC) die vierte Woche in Folge mit einem Minus und markierte damit eine Premiere seit Juli 2024.

Damals folgte diese Korrektur auf einen Anstieg von 27.000 auf 73.000 Dollar im Zuge der Euphorie um Bitcoin-Spot-ETFs. Nach einer Phase des Zögerns stiegen die Preise nach der Wahl von Donald Trump wieder an, und ein Jahr später erleben wir nun eine Korrektur von 31 % seit dem historischen Höchststand (ATH) im Oktober:

BTC-Kurs in wöchentlichen Daten

Bei einer tiefgreifenden Richtungsänderung auf einem Markt, wie beispielsweise dem Übergang von einem Bullenmarkt zu einem Bärenmarkt, besteht oft die Gefahr, dass man zu spät erkennt, dass der Wendepunkt erreicht ist, nämlich erst nach einer erheblichen Abwärtsphase. Im Nachhinein scheint es jedoch offensichtlich, dass es sich nicht mehr um eine einfache Preiskorrektur handelt, sondern um einen neuen Zyklus.

Das Gegenteil gilt übrigens auch für einen Übergang von einem Bärenmarkt zu einem Bullenmarkt.

Auch wenn es also noch möglich ist, dass die Preise wieder steigen, sind einige Fragen wichtig, falls Ihre aktuellen Positionen Ihnen Stress bereiten. Trotz aller Unsicherheit können Sie sich beispielsweise fragen, ob Sie bereit sind, zu akzeptieren, dass die Preise noch weiter auf ein unbekanntes Niveau fallen, und zwar über einen langen Zeitraum, bevor sie wieder ihre Höchststände erreichen.

Diese Phasen der Unsicherheit sind in der Tat sehr lehrreich und wichtig für die Arbeit an Ihrem Risikomanagement. Sie ermöglichen es auch, zwischen Anlegern, die unabhängig von Korrekturen langfristig investiert sind, und solchen, die sich mehr exponieren, als sie sollten, zu unterscheiden.

Hier und da tauchen einige Pseudo-Experten auf, die schnell bereit sind, auf die geringste Korrektur des BTC hinzuweisen, sobald diese ihre eigene Volatilitätstoleranz stört. Erinnern wir uns daran, dass BTC trotz aller Kritik und aller Kritiker in den letzten 10 Jahren um mehr als 23.000 % gestiegen ist und sich immer wieder erholt hat, obwohl sein Ende schon so oft vorhergesagt wurde.

Unabhängig davon, wie sich die Lage kurzfristig entwickeln wird, dürfte sich dieses Muster also wiederholen, während wir auch an der Börse Korrekturen bei einigen Giganten beobachten, wenn auch in geringerem Maße. So ist beispielsweise Amazon seit seinem ATH Anfang des Monats um 14,66 % gefallen, Microsoft seit seinem ATH im Juli um 15 %, NVIDIA seit seinem ATH im Oktober um 15,7 % und Meta seit seinem ATH im August um 25 %.

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