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Der Kryptomarkt bleibt unter Druck: Rückblick auf das Wochenende vom 1. bis 2. November 2025

by Thomas

Der Kryptomarkt erlebte ein ereignisreiches Wochenende zwischen Regulierung, institutionellen Bewegungen und erhöhter Volatilität. Von Hongkong bis Washington bestimmten Ankündigungen zu Stablecoins, Zinssätzen und ETFs die Schlagzeilen.

Märkte unter Druck

Am Wochenende wurden innerhalb von nur vier Stunden Long-Positionen in Kryptowährungen im Wert von über 242 Millionen Dollar liquidiert, was die anhaltende Volatilität verdeutlicht. Diese neue Anpassungswelle reiht sich in eine Reihe ähnlicher Ereignisse im Laufe des Jahres 2025 ein und bestätigt die kurzfristige Anfälligkeit des Marktes.

Regulierung in Europa und den Vereinigten Staaten

Die Europäische Kommission bereitet einen Vorschlag vor, der der ESMA eine Aufsichtsrolle ähnlich der der US-amerikanischen SEC übertragen soll und für Dezember erwartet wird. Dieses Projekt steht im Einklang mit MiCA 2.0, um die Krypto-Regulierung in Europa zu zentralisieren.
Auf der anderen Seite des Atlantiks hat Donald Trump den kryptofreundlichen Anwalt Michael Selig zum Leiter der CFTC ernannt, was eine positive Ausrichtung für das Ökosystem signalisiert.
Michael Saylor bekräftigte seine Akkumulationsstrategie mit der Erklärung, dass „das Einzige, was zu befürchten ist, nicht genug Bitcoin zu haben ist”, und knüpfte damit an seine vorherige Ankündigung neuer Bitcoin-Käufe an.

Michael Saylor bekräftigte seine Akkumulationsstrategie mit der Aussage, dass „das Einzige, was zu befürchten ist, ist, nicht genug Bitcoin zu haben”, und knüpfte damit an seine vorherige Ankündigung weiterer BTC-Käufe an. Diese Äußerungen fallen in eine Zeit, die durch die Akkumulation institutioneller Akteure wie der Familie Trump und Metaplanet gekennzeichnet ist.

Große institutionelle Manöver

Coinbase befindet sich Berichten zufolge in fortgeschrittenen Verhandlungen über den Kauf des Stablecoin-Unternehmens BVNK in einer Transaktion im Wert von 2 Milliarden Dollar, an der auch Mastercard beteiligt ist.
Gleichzeitig prognostiziert Bitwise eine vollständige Akzeptanz von Kryptowährungen durch die Wall Street in den nächsten zwölf Monaten, ein Szenario, das durch den Aufstieg seiner Spot-ETFs wie Solana BSOL unterstützt wird.
Nach einem schwierigen Oktober, dem schlechtesten seit 2014, lag Bitcoin nach einem schwierigen Oktober, dem schlechtesten seit 2014, immer noch 12,5 % unter seinem historischen Höchststand. Die Diskussionen um BIP-444 und die Anpassung der Blockgröße haben die BTC-Preise nach unten gedrückt.

Bitcoin blieb nach einem schwierigen Oktober, dem schlechtesten seit 2014, immer noch 12,5 % unter seinem Allzeithoch. Die Diskussionen um BIP-444 und Protokollanpassungen dauern an, während Unternehmen und Bitcoin-Treasuries ihr Engagement neu bewerten.

Wachsende Rolle Hongkongs

Hongkong wird Krypto-Handelsplattformen den Zugang zu globalem Kapital ermöglichen und damit einen weiteren Schritt in Richtung seines Ziels, ein regulierter Hub zu werden, machen. Die Region bereitet außerdem die Vergabe weiterer Lizenzen bis Ende des Jahres vor und reguliert gleichzeitig nicht registrierte Akteure.

Positionen der Technologiegiganten

Jensen Huang, CEO von Nvidia, erklärte, dass das neue Handelsabkommen zwischen Donald Trump und Xi Jinping die Wettbewerbsfähigkeit seines Unternehmens auf dem chinesischen Markt sicherstelle. Diese Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Nvidia trotz anhaltender Spannungen im Bereich der Chip-Exporte eine Marktkapitalisierung von über 5 Billionen Dollar erreicht hat.

Zinsmarkt und Geldpolitik

Der US-Finanzminister Scott Bessent schätzte, dass die Fed die Zinsen weiter senken sollte, wenn die Inflation zurückgeht, während Gouverneur Christopher Waller bereits im Dezember eine weitere Senkung forderte. Diese Äußerungen stehen im Zusammenhang mit zwei aufeinanderfolgenden Senkungen, die keine nennenswerten Reaktionen auf den Kryptomärkten hervorgerufen haben.

Erforschung neuer Grenzen

Pavel Durov hat „Cocoon” ins Leben gerufen, ein dezentrales KI-Netzwerk, das auf der TON-Blockchain und Telegram basiert. Dieses Projekt zielt darauf ab, der Abhängigkeit von zentralisierten Akteuren im Bereich Daten und künstliche Intelligenz entgegenzuwirken.

Bergbau und Energie

Im Iran arbeiten 95 % der Kryptowährungs-Miner weiterhin illegal und üben damit erheblichen Druck auf das Stromnetz des Landes aus. Die geschätzten Kosten für das Mining eines Bitcoins, etwa 1.300 Dollar für Strom, machen diese Tätigkeit trotz der Energiekrise äußerst rentabel.

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