Die Deutsche Bank hat gerade einen Bericht über Bitcoin (BTC) veröffentlicht. Darin wird die Kryptowährung mit Gold verglichen und die Einschätzung abgegeben, dass sie denselben explosiven Kursverlauf nehmen könnte. Reicht das aus, um die Zentralbanken zu überzeugen?
Die Deutsche Bank veröffentlicht einen Bericht über Bitcoin
Die größte Bank Deutschlands hat gerade einen Bericht veröffentlicht, in dem Bitcoin mit Gold verglichen wird. Laut der Deutschen Bank sorgt die Kryptowährung seit dem Sommer für Begeisterung, nicht nur wegen kurzfristiger Spekulationen, sondern auch, weil sich ihr Status in den Augen institutioneller Anleger verändert.
Trotz der Skepsis gegenüber Kryptowährungen hat Bitcoin im August tatsächlich einen Rekord gebrochen, mit einer zunehmenden institutionellen Akzeptanz und einem sich abzeichnenden Status als „Makro-Hedge”. Die Deutsche Bank ist daher der Ansicht, dass BTC gerade seine Reife erreicht, so wie es einst Gold tat:
Die Geschichte scheint sich zu wiederholen. Wie Bitcoin war auch Gold einst Skepsis, Misstrauen und Spekulationen über die Nachfrage ausgesetzt. Wie Bitcoin erlebte auch Gold periodische Volatilitätsphasen; seine Performance wurde oft durch kleinste Schwankungen in der öffentlichen Wahrnehmung beeinflusst.
Bitcoin, das neue Gold für Zentralbanken?
Der Bericht betont, dass die Entdollarisierung im Jahr 2025 voranschreitet: Der Anteil des Dollars an den weltweiten Reserven ist auf 43 % gefallen (gegenüber 60 % im Jahr 2000), was zu einer Hinwendung zu Gold (und möglicherweise Bitcoin) geführt hat. Angesichts einer weltweit stark angespannten geopolitischen Lage im Jahr 2025 setzt die Kryptowährung ihren Aufstieg fort:
Bitcoin hat sich als bemerkenswert widerstandsfähig erwiesen und wird nahe seinem historischen Höchststand gehandelt, nachdem es im August 123.500 US-Dollar überschritten hat, was die zunehmende institutionelle Akzeptanz und seinen sich abzeichnenden Status als potenzielle makroökonomische Absicherung unterstreicht.
Daher die besonders optimistische Prognose der Deutschen Bank: BTC ist nun robust genug, um in die Reserven der Zentralbanken aufgenommen zu werden:
Wir gehen davon aus, dass Bitcoin bis 2030 neben Gold in den offiziellen Bilanzen vieler Zentralbanken aufgeführt sein wird.
Ähnliche Entwicklungspfade von Gold und Bitcoin
Für die Deutsche Bank weisen Gold und Bitcoin ähnliche Eigenschaften auf, die das Interesse an der Kryptowährung erklären. Beide Vermögenswerte sind selten, aber relativ liquide. Die Bank verweist auch auf das fehlende Kontrahentenrisiko sowie auf ihre diversifizierende Rolle angesichts von Inflation und Instabilität.

Ohne Gold in den Schatten zu stellen, wird Bitcoin laut dem Bericht seinen Platz einnehmen:
Der Erfolg von Bitcoin basiert weitgehend auf der wirtschaftlichen Idee, dass etwas umso wahrscheinlicher eintritt, je mehr Menschen daran glauben. […] Mittelfristig werden Bitcoin und Gold weiterhin nebeneinander bestehen, wobei Gold seinen Vorsprung in den offiziellen Reserven behält und Bitcoin sich in privaten und alternativen Reserven ausbreitet.