Während die Grenzen zwischen traditionellem Finanzwesen und Blockchain jeden Tag ein wenig mehr verschwimmen, soll Mastercard in Verhandlungen stehen, um Zerohash zu übernehmen, ein Startup, das Krypto-Infrastrukturen und insbesondere Stablecoins anbietet.
Mastercard soll in Verhandlungen über den Kauf von Zerohash stehen
Seit mehreren Jahren ist das Engagement von Mastercard in der Kryptowelt unbestritten.
Laut dem Medienunternehmen Fortune Crypto soll der weltweite Zahlungsriese nun erneut einen Schritt nach vorne machen und das Krypto-Startup Zerohash kaufen. Laut fünf anonymen Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, sollen die Verhandlungen einen Betrag zwischen 1,5 und 2 Milliarden Dollar umfassen.
Insbesondere bietet Zerohash verschiedene Infrastrukturen in den Bereichen Stablecoins, On-Ramp und Off-Ramp, grenzüberschreitende Zahlungen, Tokenisierung und Staking.
Im September hatte das Unternehmen bereits durch eine Partnerschaft mit Morgan Stanley auf sich aufmerksam gemacht, um Technologien für die E*Trade-Plattform der Bank bereitzustellen, die den Handel mit BTC, ETH und SOL ermöglicht.
Anfang dieses Monats berichteten wir über die laufenden Gespräche über das Stablecoin-Startup BVNK. Tatsächlich waren sowohl Coinbase als auch Mastercard an einer möglichen Übernahme interessiert, und laut Fortune Crypto hat Coinbase die Verhandlungen gewonnen.
Dies könnte eine Verschiebung von Mastercard auf Zerohash erklären, obwohl die Transaktion möglicherweise nicht zustande kommt.
Anfang dieses Jahres war Zerohash auch an einer Initiative von Mastercard beteiligt, als letztere ihren Karteninhabern dank einer Partnerschaft mit Chainlink (LINK) On-Chain-Zahlungen ermöglichte. Bei diesem Projekt ist Zerohash für die Umwandlung und Verwahrung der Vermögenswerte zuständig.
Gestern haben wir über die Initiative des Konkurrenten Visa berichtet, dessen neues Produkt Zahlungen über vier Stablecoins ermöglicht.