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Google baut seine eigene Blockchain: Hier sind die neuesten offiziellen Informationen

by Christian

Während Google seine eigene Blockchain aufbaut, hat der Leiter der Web3-Strategie des Internetgiganten weitere Informationen über das Projekt bekannt gegeben. Was wissen wir?

Google arbeitet an seiner Blockchain Google Cloud Universal Ledger (GCUL)

Am Dienstag veröffentlichte Rich Widmann, der Leiter der Web3-Strategie bei Google, auf LinkedIn einen besonders interessanten Beitrag darüber, dass der Internetgigant seine eigene Layer-1-Blockchain aufbaut. Allerdings war diese Nachricht kein Geheimnis, da wir bereits im vergangenen Frühjahr über die Arbeit von Google im Zusammenhang mit einer Partnerschaft mit der CME Group berichtet hatten.

All dies geschieht jedoch in einem besonderen Kontext, da sich durch die Layer 1 für Stablecoins eine neue Erzählung abzuzeichnen scheint. Der Betroffene hat übrigens eine Vergleichstabelle zwischen den Blockchains Tempo von Stripe, Arc von Circle und dem zukünftigen Universal Ledger von Google Cloud (GCUL) geteilt:

Vergleich zwischen Tempo, Arc und GCUL

Auf den ersten Blick fällt auf, dass das Netzwerk nicht auf der Ethereum Virtual Machine (EVM) aufgebaut sein wird, sondern speziell für die Finanzwelt entwickelt wurde, insbesondere mit Smart Contracts, die in Python geschrieben sind. Derzeit befindet sich das Netzwerk im privaten Testnetz, und weitere technische Details werden „in den kommenden Monaten” bekannt gegeben.

Rich Widmann lobte die Qualitäten des Netzwerks, das ihm seiner Meinung nach einen Wettbewerbsvorteil verschafft:

GCUL vereint jahrelange Forschungs- und Entwicklungsarbeit bei Google, um Finanzinstituten eine neue, leistungsstarke und wirklich neutrale Blockchain-Layer-1-Lösung zu bieten, mit der Smart Contracts in Python erstellt werden können. Aus diesem Grund haben sich Institutionen wie die CME Group für Universal Ledger entschieden, um Tokenisierung und Zahlungen an einer der größten Rohstoffbörsen der Welt zu erforschen, wobei sie sich auf GCUL stützen.

Darüber hinaus setzt er seine Überlegungen fort und kommt zu dem Schluss, dass die verschiedenen Emittenten von Stablecoins zwar logischerweise den Netzwerken ihrer Konkurrenten fernbleiben werden, sich jedoch auf GCUL entfalten können:

GCUL nutzt nicht nur den Vertrieb von Google, sondern ist auch eine neutrale Infrastruktur-Ebene. Tether wird die Blockchain von Circle nicht nutzen – und Adyen [Konkurrent von Stripe, Anm. d. Red.] wird wahrscheinlich nicht die Blockchain von Stripe nutzen. Aber jedes Finanzinstitut kann mit GCUL arbeiten.

Nun gilt es abzuwarten, um mehr über die tatsächlichen Eigenschaften dieser Blockchain zu erfahren, insbesondere hinsichtlich ihrer möglichen zukünftigen Dezentralisierung und ihrer Integration in das übrige Krypto-Ökosystem.

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