Der Durchbruch des Goldpreises nimmt kein Ende. Das gelbe Metall erreicht einen neuen Rekordwert und strebt nun 4.000 Dollar an, vor dem Hintergrund der politischen Unsicherheit in den Vereinigten Staaten. Was steht auf dem Spiel?
Gold stärker denn je, auf dem Weg zu 4.000 Dollar pro Unze?
Es ist mittlerweile schon fast zur Gewohnheit geworden: Gold hat erneut einen absoluten Rekord erreicht. Das gelbe Metall verzeichnet 2025 in einem instabilen geopolitischen Umfeld einen spektakulären Anstieg nach dem anderen.
Heute Morgen überschritt die Unze nach einem Anstieg von 3,2 % im Wochenverlauf erstmals die Marke von 3.870 Dollar.
Es ist das 38. Mal, dass Gold im Jahr 2025 seinen Rekord bricht. Das gelbe Metall ist in den letzten Monaten fast ununterbrochen gestiegen: Seit Jahresbeginn hat es 48 % zugelegt.

Risiko eines „Shutdowns” und geopolitische Spannungen
Gold, das als sicherer Hafen schlechthin gilt, ist für Anleger in dieser aus geopolitischer Sicht turbulenten Zeit attraktiv.
In den Vereinigten Staaten läuft die Finanzierung des Bundes am 30. September 2025 aus. Da im Kongress keine Einigung über den Haushalt erzielt wurde, droht ein Shutdown: Hunderttausende Beamte könnten beurlaubt werden.
Darüber hinaus sind die Spannungen in Europa groß: Der Überflug von möglicherweise russischen Drohnen über NATO-Länder hat die Spannungen weiter verschärft. In Israel wurde gestern ein zaghaftes Friedensabkommen skizziert, das jedoch fragil erscheint.
All dies hat dazu beigetragen, dass der Goldpreis weiter gestiegen ist. Das angestrebte Ziel ist nun die psychologische Schwelle von 4.000 Dollar.
Auch der Kurs des Bitcoin (BTC), der manchmal als „digitales Gold” bezeichnet wird, ist etwas gestiegen. Dieser legte in den letzten 24 Stunden um 1,7 % zu, nachdem er eine eher schwache Woche hinter sich hatte.
Wenn die Spannungen auf der geopolitischen Bühne weiterhin hoch bleiben, ist es wahrscheinlich, dass sichere Anlagen wie Gold auch in den kommenden Wochen weiterhin gut abschneiden werden.