In einer neuen Abwärtsbewegung hat der Bitcoin-Kurs in der Nacht die 60.000-Dollar-Marke fast durchbrochen. Derzeit hat sich der Kurs von BTC seit seinem Allzeithoch (ATH) im vergangenen Herbst halbiert.
Bitcoin (BTC) durchbricht weitere symbolische Kursmarken
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat Bitcoin (BTC) seine Verluste der letzten Tage weiter ausgebaut und fast die 60.000-Dollar-Marke erreicht. Seitdem ist der Kurs wieder auf 64.800 Dollar gestiegen, verzeichnet aber immer noch einen Rückgang von 8,7 % innerhalb von 24 Stunden:

BTC-Kurs im Stundenchart
Um Mitternacht Pariser Zeit schloss BTC den Donnerstag somit mit einem Minus von 13,98 %, was seit dem Zusammenbruch der Kryptowährungsplattform FTX nicht mehr vorgekommen war, als der Bitcoin-Kurs am 9. November 2022 um mehr als 14 % gefallen war.
Der Bitcoin-Kurs verzeichnet nun einen Rückgang von 48,5 % gegenüber seinem Allzeithoch (ATH) vom 6. Oktober dieses Jahres bei 126.000 Dollar. Auf der Prognosemarkt-Plattform Polymarket schätzen die Teilnehmer derzeit, dass es wahrscheinlicher ist, dass der BTC-Kurs unter 30.000 Dollar fällt, als dass er 2026 seinen Rekordwert übertrifft. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit, unter 55.000 Dollar zu fallen, auf 73 % gestiegen, während die Wahrscheinlichkeit, unter 50.000 Dollar zu fallen, bei 59 % liegt:

Polymarket-Prognosemarkt zum Bitcoin-Preis im Jahr 2026
Für den Monat Februar schätzen die Nutzer von Polymarket zudem, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die 55.000-Dollar-Marke durchbrochen wird, bei 31 % liegt. Gleichzeitig ist der Fear and Greed Index von CoinMarketCap auf 5 gefallen, was einem Niveau von „extremer Angst“ entspricht.
Natürlich ist das derzeitige Abwärtsklima geradezu ideal für alle möglichen Spekulationen, dass der BTC weiter fallen wird. Das ist durchaus wahrscheinlich, doch in solchen Momenten der Panik kann man leicht die fundamentalen Werte von Bitcoin aus den Augen verlieren. Trotz der Krise ändert dies nichts an der Eigenschaft des BTC als Wertanlage, und auch wenn die Wertentwicklung in der Vergangenheit keine Rückschlüsse auf die zukünftige Wertentwicklung zulässt, sollten wir nicht vergessen, dass der Vermögenswert selbst nach einer solchen Korrektur in den letzten 10 Jahren immer noch eine Wertsteigerung von über 18.000 % aufweist.