Trotz der explosiven Nachrichtenlage am Wochenende mit der US-Intervention in Venezuela zeigt sich der Preis von Bitcoin (BTC) recht widerstandsfähig. Ein Überblick über die Marktlage nach diesen Ereignissen.
Bitcoin hält sich trotz US-Intervention in Venezuela gut
Am Wochenende führten die Vereinigten Staaten eine beeindruckende Militäroperation in Venezuela durch, die zur Festnahme von Präsident Nicolás Maduro und seiner Frau Cilia Flores in Caracas führte.
Während die Operation selbst von Beobachtern weltweit unterschiedlich bewertet wird, ist auch die Reaktion des Kryptowährungsmarktes einen Blick wert.
Auch wenn die Nachricht nicht ausdrücklich positiv aufgenommen wurde, wurde sie zumindest nicht negativ bewertet, zumindest nicht so negativ, dass der Kurs des Bitcoin (BTC) einbrach. Am Ende der Woche hatte der Kurs tatsächlich eine leichte Erholung begonnen, nachdem er sich bei etwa 87.000 Dollar stabilisiert hatte. Nach einem leichten Rückgang während der US-Operation stieg der BTC schließlich wieder an und wird heute bei 92.400 Dollar gehandelt, was einem Anstieg von 3,2 % seit den Ereignissen entspricht:

Auch wenn der Anstieg an sich nichts Außergewöhnliches ist, zeigt er doch zumindest eine gewisse Widerstandsfähigkeit gegenüber einem Ereignis, das alles andere als unbedeutend ist. Was die Liquidationen von Hebelprodukten angeht, so blieben die Volumina auch am Wochenende eher gering.
Auch bei den Top 10 der Kryptowährungen macht sich diese Atempause in der aktuellen Phase der Unsicherheit bemerkbar, da keiner der Werte in den letzten 24 Stunden einen Rückgang verzeichnet hat:

An den Börsen waren die Märkte am Wochenende natürlich geschlossen, aber nachdem Asien seinen Handel am Montag bereits beendet hat, schloss der Nikkei 225 mit einem Plus von 3,03 %, während die Börse in Shanghai um 1,38 % zulegte. Der CAC 40 und der DAX legten bei Eröffnung um 0,43 % bzw. 0,57 % zu.
Was das Öl betrifft, das ein wichtiges Thema in Bezug auf Venezuela ist, verzeichneten die Brent-Terminkontrakte innerhalb von 24 Stunden einen Rückgang von 0,74 % und die WTI-Terminkontrakte einen ähnlichen Rückgang von 0,8 %.