In einem Podcast, in dem sie auf die Zyklen von Bitcoin eingingen, schätzten die Analysten von Morgan Stanley ein, dass sich BTC „derzeit im Herbst“ befinde. Ein Rückblick auf ihre Sichtweise.
Analysten von Morgan Stanley äußern sich zu den Zyklen von Bitcoin
Seit dem letzten Monat befinden sich Kryptowährungen in einer Phase der Unsicherheit. Anlässlich eines Podcasts zu diesem Thema gingen die Analysten Michael Cyprys und Denny Galindo von Morgan Stanley auf das Thema ein und kamen dabei insbesondere auf die berühmten 4-Jahres-Zyklen zu sprechen. Für Denny Galindo befindet sich Bitcoin (BTC) somit im Herbst:
Wir unterteilen den Zyklus in vier Jahreszeiten: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Jede hat ihre eigenen Merkmale. Wir befinden uns derzeit im Herbst, der Erntezeit – dem Zeitpunkt, Gewinne mitzunehmen. Doch die große Frage lautet: Wie lange wird dieser Herbst dauern, bevor der nächste Winter einsetzt? Historisch gesehen enden die Zyklen um den 30. November, doch das könnte sich ändern. Dies ist ein Thema, über das in der Kryptowelt diskutiert wird.
Im Laufe dieses Austauschs gingen die beiden Analysten darauf ein, wie die Bank Kryptowährungen einschätzt. So empfiehlt Morgan Stanley beispielsweise ein Engagement in BTC von 0 bis 4 %, je nach Profil des jeweiligen Anlegers. Sie vergleichen Bitcoin mit digitalem Gold, und was ETFs betrifft, erklären sie zudem, dass sich Morgan Stanley auf Bitcoin konzentriert, zum Nachteil anderer Werte des Ökosystems:
Derzeit besteht wenig Interesse an anderen Kryptowährungen. Wir gestatten unseren Beratern noch nicht, Investitionen in Ethereum oder Solana zu empfehlen, aber vielleicht wird sich dies ändern.
Nach einem Allzeithoch (ATH) von über 126.000 Dollar wird BTC nun bei 105.000 Dollar gehandelt, was einem Rückgang von fast 17 % seit diesem ATH entspricht. Seit Jahresbeginn verzeichnet die Performance somit einen Anstieg von 10,5 %:

BTC-Kurs auf Tagesbasis
Auch wenn die 100.000-Dollar-Marke bislang gehalten hat, wird die Kursentwicklung in den kommenden Wochen Aufschluss darüber geben, ob sich die Theorie der Analysten von Morgan Stanley bewahrheitet.