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Bedrohung für die Fed: Gold und Silber legen vor dem Hintergrund der Spannungen kräftig zu

by Michael

Gold und Silber haben diese Woche neue Allzeithochs erreicht. Die Edelmetalle werden von den Befürchtungen im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen Donald Trump und der Federal Reserve beflügelt, der nach der Vorladung von Jerome Powell neue Höhen erreicht hat.

Die Spannungen zwischen der Fed und Donald Trump erschüttern die Edelmetallmärkte

Die Spannungen zwischen der Federal Reserve und Donald Trump bestehen seit Beginn der zweiten Amtszeit des US-Präsidenten. Doch diese Woche hat der Konflikt eine neue Stufe erreicht: Jerome Powell erhielt eine Vorladung und ist Gegenstand möglicher strafrechtlicher Ermittlungen. Der Fed-Vorsitzende erklärte, diese Strafverfolgung sei lediglich ein Vorwand und verfolge ein Ziel: eine Institution zu schwächen, die der Präsident nicht kontrollieren kann.

Angesichts dieser Bedrohungen für die Stabilität des Landes haben die Edelmetallmärkte reagiert. Der Preis für einen 5.000-Unzen-Goldbarren erreichte gestern 8.629 Dollar, einen absoluten Rekordwert. Dies entspricht einem Anstieg von 8 % innerhalb weniger Stunden. Zur Erinnerung: Das Edelmetall verzeichnet seit einigen Monaten einen Rekordanstieg, und die geopolitischen Spannungen haben diesen Trend nur noch verstärkt:

Der Silberpreis steigt nach der Bekanntgabe der Vorladung

Der Silberpreis steigt nach der Bekanntgabe der Vorladung

Bei Gold ist der Trend derselbe. Auch das gelbe Metall verzeichnete seit dem 11. Januar einen sprunghaften Anstieg. Es erreichte mit 4.630 Dollar pro Unze einen absoluten Rekordwert, nachdem es um 2,7 % gestiegen war. Auch Gold hat in den letzten Monaten einen Rekord nach dem anderen gebrochen.

Auswirkungen auf andere Märkte

Bitcoin, das manchmal als „digitales Gold“ bezeichnet wird, stieß nicht auf dieselbe Begeisterung. Der Kurs der Kryptowährung fiel im Wochenverlauf um 1,1 %. Auch die Wall Street zeigt sich zögerlich: Der Nasdaq schloss gestern mit einem Plus von 0,08 %. Der S&P 500 verzeichnete gestern zum Tagesende ein Plus von 0,16 %. Auch der CAC 40 scheint zögerlich: Der französische Index notierte gegen 11 Uhr bei -0,29 %. Das gleiche Bild zeigt sich beim deutschen DAX (-0,14 %) und beim britischen FTSE (+0,05 %).

Im Mai dürfte der Vorsitzende der US-Notenbank sein Amt niederlegen. Donald Trump hat bereits einen Nachfolger vorgesehen, da er mehr Einfluss auf die eigentlich unabhängige Regulierungsbehörde ausüben möchte. Doch dieses Vorgehen könnte für den US-Präsidenten riskant sein. Unter den Republikanern sind kritische Stimmen laut geworden, die eine finanzielle Destabilisierung befürchten.

Darüber hinaus arbeiten laut Informationen von Bloomberg internationale Zentralbanken an einer gemeinsamen Erklärung zur Unterstützung des Vorsitzenden der US-Notenbank. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) soll an der Spitze dieser Initiative stehen, die die Kluft zwischen der US-Wirtschaft und dem Rest der Welt noch weiter vertiefen würde.

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