Die Bank von Russland arbeitet an einem Rechtsrahmen, um den Kauf von Kryptowährungen unter bestimmten Bedingungen für alle Anleger zu ermöglichen. Wie könnten diese Bedingungen aussehen?
Die Bank von Russland erwägt, den Kauf von Kryptowährungen für alle zuzulassen
In Russland ist die Regulierung rund um Kryptowährungen nach wie vor so unklar, dass es schwer einzuschätzen ist, ob das Land für oder gegen Blockchain-Technologien ist.
Im Laufe des Jahres haben sich die zuständigen Behörden schließlich dafür eingesetzt, den Handel mit Kryptowährungen für qualifizierte Anleger unter bestimmten Bedingungen zu legalisieren.
Diesmal erwägt die Bank von Russland die Möglichkeit, den Erwerb bestimmter Kryptowährungen für alle Bürger zuzulassen, allerdings in begrenzten Mengen:
Nicht qualifizierte Anleger können die liquidesten Kryptowährungen erwerben, für die gesetzlich festgelegte Kriterien gelten, jedoch erst nach Bestehen von Tests und bis zu einem Höchstbetrag von 300.000 Rubel pro Jahr über einen einzigen Vermittler.
Zur Veranschaulichung: 300.000 Rubel entsprechen zum aktuellen Kurs etwas mehr als 3.260 Euro.
In diesem neuen Gesetzentwurf können qualifizierte Anleger ihrerseits nach Bestehen eines Tests ohne Betragsbegrenzung in jede beliebige Kryptowährung investieren, mit Ausnahme anonymer Kryptowährungen.
Was den Zeitplan betrifft, strebt die Bank von Russland den 1. Juli 2026 für die „Ausarbeitung eines Rechtsrahmens“ an und plant anschließend für den 1. Juli 2027 die „Einführung einer Haftung für illegale Aktivitäten von Vermittlern auf dem Kryptowährungsmarkt, ähnlich derjenigen, die für illegale Bankaktivitäten vorgesehen ist“.
Diese Woche haben wir auch noch einmal auf das Thema Bitcoin-Mining (BTC) in Russland eingegangen.