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Bitcoin unter 100.000 Dollar – Wie weit wird der Kursverfall noch gehen?

by Tim

Der Kurs von Bitcoin (BTC) ist heute Nacht kurzzeitig unter die 100.000-Dollar-Marke gefallen, eine Schwelle, die er seit vielen Monaten nicht mehr erreicht hatte. Wie weit könnte die größte Kryptowährung noch fallen?

Der Bitcoin-Kurs fällt kurzzeitig unter 100.000 Dollar

Der Bitcoin-Kurs hatte vor knapp einem Monat einen absoluten Rekord erreicht. Doch die Entwicklung des BTC hat die Begeisterung seitdem gedämpft: Die Kryptowährung hat seitdem durch aufeinanderfolgende Einbrüche 19 % verloren. In der vergangenen Nacht durchbrach sie zudem eine psychologische Schwelle und fiel kurzzeitig unter 100.000 Dollar:

Der Bitcoin-Kurs verzeichnet in dieser Nacht starke lokale Einbrüche

Der Bitcoin-Kurs verzeichnet in dieser Nacht starke lokale Einbrüche

Auch wenn die Kryptowährung inzwischen wieder die 102.000-Dollar-Marke erreicht hat, waren die Verkaufsbewegungen in der vergangenen Nacht erheblich und verdeutlichen die Unsicherheit der Anleger. Tatsächlich war der BTC seit 181 Tagen nicht mehr unter diese wichtige Schwelle gefallen.

Es ist zudem festzustellen, dass der Rückgang bei den Altcoins noch deutlicher ausfällt. Im Monatsverlauf verliert die ETH von Ethereum somit 27 %, während der XRP 25 % einbüßt. Was die BNB und die SOL von Solana betrifft, so verlieren sie 21 % bzw. 32 %.

Warum fallen die Kryptowährungen so stark?

Die stärkeren Kursverluste der Kryptowährungen in den letzten Tagen scheinen durch mehrere Faktoren ausgelöst worden zu sein. In den Vereinigten Staaten hat die Federal Reserve die Hoffnungen der Anleger gedämpft, die auf eine weitere Zinssenkung gehofft hatten, was wie so oft die Nachfrage nach als risikoreich geltenden Anlagen dämpft.

Darüber hinaus zeigt sich die geringe Risikobereitschaft ganz allgemein. Auch Aktien verzeichnen Kursverluste vor dem Hintergrund einer weiterhin angespannten geopolitischen Lage.

Aus Sicht der institutionellen Anleger verzeichnen Spot-ETFs weiterhin starke Abflüsse. Den Daten von SoSovalue zufolge sind aus den wichtigsten Bitcoin-Spot-ETFs seit dem 29. Oktober 1,3 Milliarden Dollar abgeflossen.

Schließlich ist ein „Modeeffekt“ zu beobachten, der andere Vermögenswerte begünstigt. Laut einem Bericht von Wintermute fließt das meiste neue Kapital – trotz steigender globaler Liquidität und Zinssenkungen der wichtigsten Zentralbanken – eher in Aktien und KI als in Krypto-Anlagen. Einzige Ausnahme: das Angebot an Stablecoins, das weiter wächst.

Wie weit könnte der Bitcoin-Kurs fallen?

Da die frühere Unterstützungsmarke bei rund 106.000 Dollar durchbrochen wurde, rechneten Analysten mit einem Rückgang unter 100.000 Dollar. Sollte dies erneut eintreten, könnte die nächste Unterstützungsmarke bei rund 94.000 Dollar liegen.

Laut dem Analysten von TCN könnte sich die seit Monatsbeginn eingeleitete tiefgreifende Bewegung dann fortsetzen:

Die ausbleibende Reaktion auf den Kursrückgang, der bei der Erholung der asiatischen Märkte am Montag einsetzte, hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack eines Bärenmarktes. Was auch immer der Markt diese Woche bereithält, eines ist sicher: Die Käufer müssen Präsenz zeigen, andernfalls scheint die Kapitulation der Inhaber unvermeidlich.

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