Ein umfassender Bericht über die Nutzung von Kryptowährungen wurde kürzlich veröffentlicht, um einen detaillierten Überblick über die weltweite Situation zu geben und die Länder zu identifizieren, die in diesem Bereich am aktivsten sind. Singapur und die Vereinigten Staaten liegen an der Spitze, während Frankreich nicht einmal unter den Top 20 zu finden ist.
Singapur: Weltmeister in der Einführung von Kryptowährungen
Trotz einer offensichtlichen Entwicklung im Laufe der Jahre bleibt die Einführung von Kryptowährungen eine schwer genau zu bestimmende Größe, da zahlreiche Parameter wie die Bevölkerung und die betroffenen Länder oder die damit verbundenen Anwendungsfälle berücksichtigt werden müssen.
Angesichts dieser Feststellung hat sich die Plattform Bybit mit dem Analyseunternehmen DL Research zusammengetan, um die World Crypto Rankings 2025 zu veröffentlichen. Dieser umfassende Bericht versucht, eine genaue Bestandsaufnahme der Situation im vergangenen Jahr zu erstellen, basierend auf vier wesentlichen Säulen: Nutzerpenetration, Transaktionsnutzung, institutionelle Reife und kulturelle Durchdringung.
Das Ziel? Für jedes Land eine Punktzahl zu ermitteln, um zu messen, „wie es im Vergleich zu seinen Mitbewerbern abschneidet”. So lässt sich anhand der Größe, des Einkommens und des Kontexts erkennen, welche Länder bei diesem Trend führend sind.
Es überrascht nicht, dass die Vereinigten Staaten mit dem zweiten Platz in dieser Rangliste hinter Singapur, das die beste Gesamtpunktzahl des Jahres erzielt hat, auf dem Podium stehen. Der dritte Platz geht an Litauen „dank seiner Lizenzinfrastruktur und seiner Rolle als europäisches Tor unter MiCA”.

Die Position Singapurs lässt sich durch seine regulatorische Klarheit, seine Lizenzrahmenbedingungen und seinen internationalen institutionellen Einfluss erklären. Die Vereinigten Staaten verbinden die Tiefe der Kapitalmärkte, eine starke Durchdringung des Einzelhandels und eine hohe kulturelle Sichtbarkeit.
Frankreich liegt auf Platz 22
Auch wenn einige europäische Länder in den Top 10 dieses Berichts vertreten sind – wie Litauen, die Schweiz, Irland oder Estland –, fehlt Frankreich trotz seiner hohen Bevölkerungszahl und seiner bedeutenden Wirtschaft. Es schafft es nicht einmal unter die Top 20 dieser Rangliste, in der jedoch die Ukraine (12), das Vereinigte Königreich (14), Österreich (15), Polen (16) und Deutschland (19) vertreten sind.
Der Bericht von Bybit und DL Research räumt jedoch ein, dass „Frankreich und Deutschland dank ihrer Integration in die traditionelle Finanzwelt Fortschritte machen”. Dennoch reicht dies bestenfalls für Platz 22 zwischen Portugal (21) und Neuseeland (23).
Frankreich weist eine solide Transaktionsnutzung (11.) und eine sich verbessernde institutionelle Vorbereitung (30.) auf, aber die Durchdringung bei den Nutzern bleibt relativ gering (41.). Die kulturelle Verbreitung (15. Platz) nimmt zu, mit einem wachsenden Interesse an Online-Bildung und -Forschung; dennoch bleibt die Akzeptanz in der breiten Öffentlichkeit trotz zunehmender institutioneller Aufmerksamkeit uneinheitlich.
Dennoch bleibt dieser Bericht optimistisch, da er auf eine „zunehmende Akzeptanz und wachsende regulatorische Klarheit” in Frankreich hinweist. Dies gilt umso mehr seit der Einführung des europäischen Rechtsrahmens MiCA, in Bezug auf den eine „aktive Beteiligung” als positiver Punkt erscheint.