Der Interessenkonflikt des Jahrhunderts? Nachdem sie im letzten Jahr Hunderte Millionen Dollar mit Kryptowährungen verdient hat, soll die Familie Trump laut einem Bericht der Financial Times für 2025 bereits 1 Milliarde Dollar Gewinn erzielt haben.
Kryptowährungen: Der Jackpot der Familie Trump
Das Vermögen der Familie Trump wächst seit Beginn der zweiten Amtszeit von Donald Trump stetig. Der Präsident der Vereinigten Staaten hat eine sehr „kryptofreundliche” Politik betrieben und gleichzeitig die Initiativen in diesem Sektor vervielfacht, sei es direkt oder über seine Söhne.
Laut der Financial Times sollen der Präsident und seine Familie durch den Verkauf des WLFI-Tokens und des USD1 sowie seiner Memecoins (TRUMP und Melania), seiner NFT-Sammlungen und seiner Bitcoin-Fonds Einnahmen (vor Steuern) in Höhe von über einer Milliarde Dollar erzielt haben.
Laut Donald Trumps Sohn Eric Trump, der von der Financial Times befragt wurde, dürfte die Gesamtsumme der Einnahmen sogar „wahrscheinlich höher” sein als die angegebene Zahl. Die Einnahmen dieses Jahres würden größtenteils aus dem Verkauf von WLFI stammen.
Milliarden von Dollar laut Quellen
Laut Quellen könnten die Summen tatsächlich noch viel höher sein. Anfang September berichtete CBS, dass das Vermögen der Familie Trump seit der Einführung des WLFI-Tokens um 5 Milliarden Dollar gestiegen sei.
Laut einem vor einer Woche erschienenen Bericht von Forbes beläuft sich die Summe für das vergangene Jahr auf 3 Milliarden Dollar. Der Präsident, der ohnehin schon Milliardär ist, hätte noch nie ein so lukratives Jahr gehabt: Sein Vermögen wird nun auf 7,3 Milliarden Dollar geschätzt.
Ein Interessenkonflikt auf staatlicher Ebene?
Angesichts dessen hagelt es Vorwürfe wegen Interessenkonflikten oder sogar Korruption. Das Vermögen von Donald Trump ist in der Tat parallel zu den zahlreichen Entscheidungen und Verordnungen zur Förderung der Kryptoindustrie gewachsen:
Kein Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten hat seine dominante Position so massiv ausgenutzt wie Trump.
Für die Familie Trump ist das jedoch kein Problem. Anfang des Monats erklärte Eric Trump am Rande der Token2049-Konferenz, dass die Vorwürfe eines Interessenkonflikts „unbegründet” seien. Die Opposition beharrt jedoch darauf, wie beispielsweise Senatorin Elizabeth Warren.
Sie wies auf die Verbindungen zwischen den Krypto-Projekten der Familie Trump und Partnern in Dubai und Singapur hin und vermutete undurchsichtige Investitionen großer ausländischer Mächte:
Eine ausländische Macht hat durch geheime Vereinbarungen im Bereich der Kryptowährungen die Kontrolle über die Außenpolitik der Vereinigten Staaten übernommen. Diese Vereinbarungen verschaffen Zugang zu sensiblen amerikanischen Technologien und bereichern gleichzeitig die Familien des Präsidenten und hochrangiger Beamter.
Sollten sich diese Vorwürfe als wahr erweisen, könnten sie einen der größten Skandale in der Geschichte der US-Präsidentschaft auslösen. Bis dahin wird das Vermögen der Trumps jedoch wieder Zeit gehabt haben, zu wachsen.