Der Run auf Stablecoins ist laut dem CEO von Ripple (XRP) noch nicht vorbei. Stablecoins könnten in den nächsten Jahren eine Marktkapitalisierung von 2 Billionen Dollar erreichen, so Brad Garlinghouse.
Stablecoins sind laut dem CEO von Ripple eine Grundströmung
Zahlreiche Finanzinstitute, Banken und andere börsennotierte Unternehmen beschäftigen sich derzeit mit Stablecoins. Dabei handelt es sich meist um Darstellungen von Fiat-Währungen auf der Blockchain, die derzeit einen starken Aufschwung erleben, da sich in den USA ein regulatorischer Rahmen herauskristallisiert hat.
Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, ist überzeugt: Stablecoins stehen erst am Anfang. Diese sehr optimistische Einschätzung teilte er CNBC im Rahmen der Ankündigung einer Partnerschaft mit BNY Mellon.
Ripple hat kürzlich eine Banklizenz beantragt, um seine eigene Stablecoin, den RLUSD, weiter zu fördern. Sein CEO hat also allen Grund, an den Boom dieser Art von Vermögenswerten zu glauben.
Derzeit haben Stablecoins eine Marktkapitalisierung von 261 Milliarden Dollar. Diese ist in den letzten Jahren explosionsartig gestiegen. Um sich diesen Anstieg vorzustellen, genügt ein Blick auf die Kapitalisierung des USDT von Tether, der derzeit größten Stablecoin. Im Juli 2020 betrug sie nur 11,8 Milliarden Dollar, im Juli 2025 explodierte sie auf 158 Milliarden Dollar:

RLUSD, ein starker Konkurrent
Derzeit ist der RLUSD von Ripple die 16. kapitalisierteste Stablecoin in einem Ökosystem, das mittlerweile mit dollarbasierten Kryptowährungen gesättigt ist. Brad Garlinghouse geht jedoch davon aus, dass ihr Wachstum weiter anhalten und 2 Billionen Dollar erreichen wird:
Viele Menschen glauben, dass [die Kapitalisierung] in einigen Jahren 1.000 bis 2.000 Milliarden Dollar erreichen wird.
Der CEO von Ripple betonte, dass das Unternehmen sich der Bewegung angeschlossen habe, weil es bereits Stablecoins für Zahlungen mit seinen institutionellen Kunden verwende. Sein RLUSD, der Ende 2024 eingeführt wurde, erreichte am Mittwoch erstmals 500 Millionen Dollar.