Seit seinem Amtsantritt im Weißen Haus verunsichert Präsident Donald Trump die weltweiten Märkte, insbesondere durch seine aggressive Zollpolitik. Nun scheint jedoch eine Einigung mit China erzielt worden zu sein, was die Aussicht auf eine Entspannung eröffnet, die sich möglicherweise positiv auf die Kryptowährungen auswirken könnte.
Vorläufiger Konsens zwischen den USA und China
Die Zollspannungen zwischen den USA und China lassen sich kaum ignorieren, nachdem der Kryptowährungsmarkt am 11. Oktober durch die Ankündigung von Präsident Donald Trump, chinesische Importe mit 100 % zu besteuern, eingebrochen war. Doch die Situation könnte sich durchaus umkehren, nachdem kürzlich ein „vorläufiger Konsens über mehrere zentrale Handelsfragen“ in dieser Angelegenheit bekannt gegeben wurde.
Tatsächlich befindet sich Donald Trump derzeit im Rahmen einer Asienreise in der Region, die in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur beginnt. Eine Gelegenheit, einige „Deals“ mit China, Malaysia und Vietnam abzuschließen, verbunden mit einer Senkung der gegen diese Länder verhängten Zölle.
Eine Entspannung, die vom US-Finanzminister Scott Bessent bestätigt wurde und deren Kernpunkt in der als dauerhaft dargestellten Aussetzung der von China angedrohten Beschränkungen für seine Exporte von Seltenen Erden liegt. Eine etwas differenziertere Stellungnahme kam hingegen vom chinesischen Chefunterhändler Li Chenggang.
Die Position der Vereinigten Staaten war entschlossen. Wir haben sehr intensive Konsultationen geführt und einen konstruktiven Austausch gepflegt, um Lösungen und Maßnahmen zu erörtern, mit denen diesen Bedenken Rechnung getragen werden kann.
Li Chenggang
Das Ergebnis: Die asiatischen Märkte starten diese Woche mit Kursgewinnen. Der Nikkei-225-Index der Tokioter Börse hat beispielsweise gerade zum ersten Mal in seiner Geschichte die symbolische Marke von 50.000 Punkten überschritten, nachdem er in den letzten 24 Stunden um 2,5 % gestiegen war.

Der Nikkei-225-Index überschreitet die symbolische Marke von 50.000 Punkten
Steuert Bitcoin auf ein neues Allzeithoch zu?
Dieses Abkommen zwischen den beiden größten Wirtschaftsmächten der Welt – die zusammen 40 % des globalen BIP ausmachen –, das seitens Chinas noch als fragil dargestellt wird, eröffnet zum Jahresende neue, günstigere Perspektiven für die Weltmärkte. In Europa rechnen Analysten bereits mit einem positiven Start in die Woche.
Dies bietet Anlass zur Hoffnung auf eine Bestätigung des Aufwärtstrends, den der BTC-Kurs seit seinem Erholen an der Unterstützung bei 106.000 Dollar eingeleitet hat. In der Hoffnung, dass das Schreckgespenst der 100.000-Dollar-Marke, das kürzlich von den Analysten von Standard Chartered als „unvermeidlich“ dargestellt wurde, endgültig gebannt ist.

Der BTC-Kurs steigt wieder über 115.000 Dollar
Eine Aufwärtsdynamik, die durchaus mit einer weiteren positiven Entwicklung einhergehen könnte: der Aussicht auf eine erneute Zinssenkung der US-Notenbank um 25 Basispunkte, deren Wahrscheinlichkeit laut FedWatch derzeit bei über 96 % liegt. Fortsetzung folgt in den nächsten Tagen…