Home » Bitcoin bei 130.000 Dollar – Institutionelle Anleger und Privatanleger sind sich einig, aber nicht in allen Punkten

Bitcoin bei 130.000 Dollar – Institutionelle Anleger und Privatanleger sind sich einig, aber nicht in allen Punkten

by Patricia

Der massive Einstieg institutioneller Anleger in den Bitcoin-Markt löst eine Veränderung seiner Entwicklungsdynamik aus. Und das aus gutem Grund: Die Akteure der traditionellen Finanzwelt rechnen bereits mit dem angekündigten Ende des BTC-Aufschwungs, während Privatanleger sich auf eine längere Phase vorbereiten. Wer wird sich durchsetzen?

Ein Bitcoin bei 130.000 Dollar in 3 bis 6 Monaten

Erlebt Bitcoin gerade seinen letzten Aufwärtszyklus nach dem Vorbild seiner früheren historischen Bullenläufe? Diese Frage stellt sich angesichts des massiven Eintritts institutioneller Anleger, der bereits 2021 von Analysten der Bank Goldman Sachs als „der Schlüssel zur Schaffung einer gewissen Stabilität auf dem Markt“ angekündigt wurde.

Eine Situation, die regelmäßig von der Analysefirma Glassnode in Zusammenarbeit mit dem institutionellen Bereich der Kryptowährungsbörse Coinbase im Rahmen des vierteljährlichen Berichts „Charting Crypto“ untersucht wird, der diesmal den Titel „Navigieren durch die Unsicherheit“ trägt.

Diese Umfrage wurde zwischen dem 17. September und dem 3. Oktober unter mehr als 120 Investoren – institutionellen und privaten – weltweit durchgeführt, um die Trends auf dem Kryptowährungsmarkt zu ermitteln, wie beispielsweise die weiterhin gültige bullische Prognose für den BTC-Kurs in den kommenden Monaten.

Ein Thema, bei dem sich institutionelle und private Anleger offenbar einig sind. Tatsächlich überwiegt der Optimismus mit einer großen Mehrheit: 67 % der institutionellen Anleger und 62 % der Privatanleger gehen davon aus, dass der BTC-Kurs in 3 bis 6 Monaten 130.000 Dollar erreichen wird.

Wie sieht die Prognose für Bitcoin in den nächsten 3 bis 6 Monaten aus?

Wie sieht die Prognose für Bitcoin in den nächsten 3 bis 6 Monaten aus?

Ende des Bullenlaufs oder Beginn eines neuen Bullenmarktmodells?

Diese Übereinstimmung bei den Kurszielen stößt jedoch auf sehr unterschiedliche Sichtweisen hinsichtlich der Dynamik von Bitcoin über diesen bevorstehenden historischen Höchststand hinaus. Tatsächlich gehen Privatanleger insgesamt davon aus, dass dieser Anstieg Teil einer nachhaltigeren Aufwärtsdynamik sein wird, die nun vom vierjährigen Halving-Zyklus unabhängig ist.

Die institutionellen Anleger hingegen gehen zu 45 % von einem eher verhaltenen Szenario aus, bei dem der Bullenmarkt nach einem „letzten Aufschwung“ bereits kurz davor stünde, in einen Abwärtstrend umzuschlagen. Das größte Risiko für die kommenden Monate ist ganz klar – und das gilt für beide Lager – die anhaltende makroökonomische Unsicherheit.

In welcher Phase des Haussezyklus befinden wir uns?

In welcher Phase des Haussezyklus befinden wir uns?

David Duong, Forschungsleiter bei Coinbase Institutional, bleibt jedoch angesichts „solider Liquidität, eines günstigen makroökonomischen Umfelds und ermutigender regulatorischer Entwicklungen“ optimistisch. Dies sei eine Gelegenheit für Bitcoin, „die Markterwartungen zu übertreffen“.

Was die Geldpolitik betrifft, erwarten wir, dass die US-Notenbank (Fed) im Laufe dieses Quartals zwei weitere Zinssenkungen vornehmen wird, was Investoren dazu veranlassen könnte, einen Teil der derzeit in Geldmarktfonds angelegten 7.000 Milliarden Dollar wieder zu investieren.

David Duong

Was die derzeitige Schwäche der Digital Asset Treasuries (DAT) betrifft, geht er davon aus, dass dieser Sektor im kommenden Quartal weiterhin „eine wichtige Nachfragequelle“ darstellen wird. Dennoch räumt er ein, dass „das Investitionsumfeld komplex bleibt“, insbesondere angesichts des Shutdowns der US-Institutionen.

Related Posts

Leave a Comment