Die Bank JPMorgan gibt eine Partnerschaft mit der Ripple-Tochter GTreasury bekannt, um einen leistungsstarken Zahlungsausgleichsmechanismus für den multinationalen Konzern Franklin Electric zu entwickeln. Dies dürfte die Abwicklung und Effizienz des konzerninternen Zahlungsverkehrs revolutionieren.
JPMorgan geht eine Partnerschaft mit der Ripple-Tochter GTreasury ein, um den Zahlungsverkehr zwischen Unternehmen zu optimieren
Seit seiner Gründung im Jahr 2012 strebt Ripple danach, sich als zentraler Akteur im traditionellen Finanzwesen zu etablieren. Eine unerschütterliche Motivation, die endlich ihr Publikum zu finden scheint, während der Kryptowährungssektor in den USA und dem Rest der Welt an Attraktivität gewinnt.
Man muss sagen, dass das Unternehmen von Brad Garlinghouse einen langen Weg hinter sich hat, nach mehreren Jahren offener Auseinandersetzungen mit der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC (Securities and Exchange Commission) bezüglich des Erstverkaufs und des regulatorischen Status seines Tokens XRP. Eine belastende Last, die nun von der Trump-Regierung vollständig beseitigt wurde.
Eine Situation, die der Entwicklung seiner Banklösungen sichtlich zugutekommt, wenn man der jüngsten Ankündigung von Owen Biglin, dem Leiter des grenzüberschreitenden Geschäfts der Bank JPMorgan für Nordamerika, bezüglich einer Partnerschaft mit der Tochtergesellschaft GTreasury glaubt, die im Oktober für 1 Milliarde Dollar erworben wurde.
Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit GTreasury eine innovative Netting-Lösung für Franklin Electric anzubieten, einen weltweit führenden Anbieter von Wasser- und Energiesystemen.
Owen Biglin
Vereinfachung der operativen Kosten im Zahlungsverkehr
Konkret ist an dieser Partnerschaft der Geschäftsbereich JPMorgan Payments des Bankriesen beteiligt, der für das Zahlungs- und Cash-Management von Unternehmen zuständig ist, aber auch als Hauptdienstleister für bestimmte internationale Finanzströme von Franklin Electric (2,1 Milliarden Dollar Umsatz) fungiert.
Das Ziel? Das System zum Ausgleich von Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den verschiedenen Niederlassungen dieses multinationalen Unternehmens zu optimieren, um die Anzahl der Zahlungen, aber auch die Betriebskosten wie Bankgebühren und Wechselkursgebühren zu reduzieren und gleichzeitig die Buchhaltung erheblich zu vereinfachen.
Im Rahmen dieser Partnerschaft erläutert Owen Biglin, wie die Bank JPMorgan „intelligentere und kostengünstigere grenzüberschreitende Zahlungen für [ihre] Kunden fördern“ möchte. Eine kleine Revolution für Franklin Electric, so die Finanzchefin Brooke Moore.
Durch die Implementierung der Partner-Clearing-Lösung zwischen JPMorgan Payments und GTreasury haben wir unsere Arbeitsabläufe vereinfacht und unseren Abstimmungsprozess erheblich verbessert.
Brooke Moore