Am Mittwoch fielen die Bitcoin- und Ethereum-ETFs auf ihren Tiefststand des Jahres 2026, nachdem insgesamt mehr als 900 Millionen Dollar abgezogen worden waren. Werfen wir einen Blick auf die Bilanz dieses roten Tages.
Bitcoin- und Ethereum-ETFs spüren den Druck an den Märkten
Gestern berichteten wir über den erneuten Rückgang des Bitcoin (BTC) unter die 90.000-Dollar-Marke vor dem Hintergrund der Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union in Bezug auf Dänemark.
Am Ende des Tages zeigte sich Donald Trump in dieser Angelegenheit zurückhaltend und schloss die Einführung neuer Zölle aus.
Während diese Nachricht zu einem Rückgang bei Gold und Silber sowie zu einem Anstieg an den Aktienmärkten führte, blieben die Kryptowährungen unbeeindruckt. Während der BTC-Preis die 90.000-Dollar-Marke nicht wieder erreichen konnte, verzeichneten die Bitcoin-Spot-ETFs mit Abflüssen in Höhe von 708,71 Millionen Dollar sogar ihren schlechtesten Tag des Jahres 2026.
Derzeit ist der Wert des verwalteten Vermögens dieser Fonds auf ein Jahrestief von 116,48 Milliarden Dollar gefallen, als direkte Folge des Preisrückgangs und der Abflüsse in Höhe von fast 1,6 Milliarden Dollar innerhalb von drei Tagen:

Entwicklung des verwalteten Vermögens der US-amerikanischen Bitcoin-Spot-ETFs
Bei den Spot-Ethereum-ETFs: dieselbe Feststellung, wenn auch in einer anderen Größenordnung. Mit Abflüssen in Höhe von 229,95 Milliarden Dollar am Mittwoch war dies ebenfalls der schlechteste Tag des Jahres 2026 für diese Fonds, die damit mit einem verwalteten Vermögen von 18,41 Milliarden Dollar ihren Tiefststand seit Monatsbeginn erreichten.
Sowohl bei den Bitcoin- als auch bei den Ethereum-Fonds waren Abflüsse dieser Größenordnung seit dem 20. November letzten Jahres nicht mehr zu verzeichnen.
Während der BTC-Preis zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels bei 89.750 Dollar liegt – ein Anstieg von 0,9 % in den letzten 24 Stunden –, gibt die aktuelle Situation Anlass zur Besorgnis. Und das aus gutem Grund: Auch wenn der Vermögenswert noch keine klare Richtung findet, kann die Tatsache, dass er bei negativen makroökonomischen Nachrichten fällt, ohne sich nachhaltig zu erholen, wenn sich die Spannungen legen, als bärisches Signal gewertet werden.