Historisch gesehen steigt der Kurs von Bitcoin (BTC) im Oktober in der Regel an. Doch die Kryptowährung könnte eine zehnjährige Serie durchbrechen und den Monat mit einem Minus abschließen.
Der Bitcoin-Kurs widerspricht den historischen Prognosen
In der Welt des Bitcoins hat der Oktober einen Spitznamen: „Uptober“. Der BTC-Kurs steigt nämlich zwischen dem 1. und dem 31. Oktober tendenziell an – manchmal sogar stark. So legte er 2013 im Monatsverlauf um 60 % zu, im Oktober 2017 um 50 % und im Oktober 2021 um 40 %.
In diesem Monat ist der Bitcoin-Kurs jedoch zwischen dem 1. und dem 24. Oktober um 5,6 % gefallen. Die größte Kryptowährung könnte somit zum ersten Mal seit 2014 mit einem Minus im Monatsvergleich abschließen.
Es ist ein Monat voller Wendungen für den BTC-Kurs: Am 6. Oktober erreichte er mit 126.300 Dollar einen absoluten Rekordwert… Bevor er wenige Tage später einbrach und abrupt die 102.000-Dollar-Marke erreichte. Seitdem bewegt sich der Bitcoin-Kurs in einer Spanne zwischen 103.500 Dollar und 113.000 Dollar:

Der seltsame Oktober des Bitcoin
Was das Jahresende betrifft, gehen die Prognosen auseinander. Zwar sind sich einige Analysten einig, dass der Kurs möglicherweise wieder unter 100.000 Dollar fallen wird, doch stellt sich die Frage, ob es bis Dezember zu einer Erholung kommen wird. Handelt es sich also um eine Abschwächung nach der Euphorie der letzten Monate oder um einen dauerhaften Trend? Dies wird zum Teil von der makroökonomischen Lage abhängen.