Stablecoins sind zweifellos einer der derzeit stärksten Trends, und laut Bloomberg wird sich daran so schnell nichts ändern. Das Unternehmen schätzt, dass die mit dieser Art von Kryptowährungen verbundenen Kapitalflüsse bis 2030 56.000 Milliarden Dollar erreichen könnten.
Stablecoins werden laut Bloomberg weiter an Bedeutung gewinnen
Analysten von Bloomberg Intelligence geben an, dass die Transaktionen mit Stablecoins im Jahr 2025 einen Rekordwert von 33.000 Milliarden Dollar erreicht haben. Dies entspricht einem Anstieg von 81 % gegenüber dem Vorjahr.
Dieser Trend könnte sich noch beschleunigen: Bloomberg rechnet damit, dass das Transaktionsvolumen bis 2030 die Marke von 56.000 Milliarden Dollar überschreiten wird.

Bloombergs Prognosen zum Stablecoin-Handelsvolumen
Gemessen an der Marktkapitalisierung belaufen sich die Stablecoins mittlerweile auf 312 Milliarden Dollar, doch diese Zahl steigt rasant an. Nach Angaben des US-Finanzministeriums könnte sie bis 2028 2.000 Milliarden Dollar erreichen.
Der USDC überholt den USDT beim Transaktionsvolumen
An der Spitze steht der USDC von Circle mit einem Transaktionsvolumen von 18.300 Milliarden Dollar, gefolgt von Tether mit 13.300 Milliarden Dollar an USDT-Transaktionen. Zusammen machen diese beiden Stablecoins 95 % aller Stablecoin-Transaktionen aus.
Gemessen an der Bruttomarktkapitalisierung liegt der USDT weiterhin an der Spitze. Laut CoinGecko beläuft sich die Marktkapitalisierung des führenden Stablecoins von Tether derzeit auf 186 Milliarden Dollar, gegenüber 74 Milliarden Dollar für den USDC.
Die Vorherrschaft dieser beiden Protokolle könnte in den kommenden Jahren durch den massiven Markteintritt privater Stablecoins ins Wanken geraten. Zahlreiche Unternehmen und Finanzinstitute haben in den letzten Monaten tatsächlich die Einführung eigener Stablecoins angekündigt.
Abgesehen von den beeindruckenden Zahlen, die Bloomberg Intelligence vorlegt, wirft der Aufstieg der Stablecoins eine weiterreichende Frage auf: die nach ihrer zukünftigen Rolle im globalen Finanzsystem. Einige sehen darin die Entstehung grenzüberschreitender Zahlungsinstrumente, die in der Lage sind, direkt mit den traditionellen Bankennetzwerken zu konkurrieren. Andere sind hingegen der Ansicht, dass die zunehmende Verbreitung von Stablecoins unweigerlich zu einem „Creaming“-Phänomen führen wird. Die nächsten Jahre werden zeigen, welche sich tatsächlich durchsetzen werden.